Annette Lemler-Lauerbach
Diplom-Psychologin/ Gestalttherapeutin


Veränderungen finden von allein statt. Wenn wir tiefer in das eindringen, was wir sind, wenn wir akzeptieren, was da ist, kommen die Veränderungen von allein.“ (Fritz Perls)


Wie ich arbeite:


Gestalttherapie (Fritz Perls)

Die Gestalttherapie zählt zu den humanistischen Therapieformen, die den Menschen als Wesen begreift, das sich entwickeln und wachsen möchte. Blockaden können diesen Wachstumsprozess stören. Sie können den Klienten an der Bewältigung des Alltags, der konstruktiven Lösung von Konflikten oder befriedigenden sozialen Beziehungen hindern. Diese Blockaden entstehen z.T. bereits in der Kindheit und können im Erwachsenenalter mit Hilfe der Therapie gelöst werden.

Der Gestalttherapeut vertraut auf die Selbstheilungskräfte seines Klienten und ermutigt ihn, eigene Ressourcen zu erkennen und zu nutzen, um den Wachstumsprozess wieder in Gang zu setzen.

Um einige Begriffe von Fritz Perls zu nennen: Der Mensch strebt danach, wieder ins Gleichgewicht zu kommen („Homöostase“), d.h. offene „Gestalten“ zu schließen. Hierbei hilft ihm seine Fähigkeit zur „Selbstregulation“. Der Therapeut versteht sich als wertschätzender Begleiter in diesem Prozess.

Das Symptom wird verstanden als Lösungsversuch für einen darunter liegenden zentralen Konflikt. So steht nicht die vom Klienten oft gewünschte schnelle Symptomreduktion im Mittelpunkt der therapeutischen Arbeit. Vielmehr sollte der Klient Verständnis für das Symptom und seine Notwendigkeit entwickeln und sich fragen, wovor es ihn schützt. Mit seiner wertschätzenden Haltung ermöglicht der Therapeut dem Klienten, das Symptom als Lösungsversuch zu würdigen. Erst im nächsten Schritt können alternative Handlungsweisen erprobt werden.

In der Arbeit im "Hier und Jetzt", d.h. im direkten Kontakt mit dem Therapeuten, erfährt der Klient sich selbst und vertieft seine Selbstwahrnehmung. Schwerpunkt der gestalttherapeutischen Arbeit ist das Erkennen verdrängter Bedürfnisse und Gefühle. Hierbei spielt die Körperwahrnehmung eine wichtige Rolle; Körperarbeit ist daher ein integrativer Bestandteil der Gestalttherapie. Im Kontakt mit dem Therapeuten reflektiert und erweitert der Klient seine Beziehungsfähigkeit.

Die Gestalttherapie ist somit eine tiefenpsychologische Therapieform, die körperorientierte und ressourcenorientierte Ansätze integriert. Die Methoden sind vielfältig: der sogenannte „leere Stuhl“, Rollenspiele, Imagination, Körperarbeit, Arbeit mit kreativen Medien.




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